Sonntag 28. Juni, 21 - 22 Uhr

Montag 6. Juli, 16 - 17 Uhr (Wdh.)

Klass!k Jetzt 

Er war eine der tragischsten Persönlichkeiten der klassischen Musik: Die Rede ist von Hans Rott, 1858 geboren und nach nicht einmal 26 Jahren 1884 in der Niederösterreichischen Landes-Irrenanstalt als Patient mit der Diagnose „halluzinatorischer Irrsinn und Verfolgungswahn“ nach mehreren Suicidversuchen an Tuberkulose gestorben. Rott studierte am Wiener Konservatorium und avancierte zum Lieblingsschüler von Anton Bruckner, der ihn stets zu fördern versuchte, ebenso wie Gustav Mahler, seinerzeit Mitschüler in der Kompositionsklasse von Franz Krenn. Tatsächlich hat Rott trotz seines kurzen Lebens ein ausgesprochen umfangreiches Werk hinterlassen, wobei nahezu alle seine Kompositionen erst lange nach seinem Tod zur Aufführung gelangten. Herausragend in seinem Œuvre ist sicher die mit 21 Jahren komponierte Sinfonie Nr. 1 in E-Dur (1878/1880), welche erst 1989 ihre Uraufführung erlebte. Bernd Havenstein, ein ausgewiesener Kenner der Musik von Hans Rott, wird als Studiogast während der Sendung anwesend sein.

 HansRott 1883

Hans Rott (1883) zu einer Zeit, da er bereits als Patient in die Niederösterreichische Landes-Irrenanstalt eingewiesen war; Bildquelle: Wikipedia.

 

Mitttwoch, 24. Juni 2026, 19 - 21 Uhr
Donnerstag 25. Juni, 10 - 12 Uhr (Wdh.)

WeltBeat

Freut euch heute auf zwei Stunden Jazz & mehr!
Ethnojazz & Jazz on Film & Deep Jazz & Modern Jazz...& Grenzgänger.
Heute mit dabei: ein Musikerehepaar das im Konzert als auch bei Plattenaufnahmen gerne Kabarettsongs aufführte, die ansonsten ein Flop waren; ein Komponist dessen Werke einerseits bei den Donaueschinger Musiktagen aufgeführt wurden, aber auch Filmmusik zu Streifen wie z.B. Tantchens tolle Neffen, oder Mädchen des Lasters schrieb; ein genialer 16-jähriger Saxophonist, der lt. Kollege „(damals) kaum größer als sein Tenorsaxophon war und dessen Talent ihm einen Riesenschrecken eingejagt hat; ein Jazzmusiker, der wegen zu hoher Tournee-Belastung und dem Willen, sich eigenen Kompositionen und dem Weinbau zu widmen, auf so manche Million Franc verzichtet hat; ein Komponist, der sich nicht für Improvisation interessiert, aber wenn, dann seine Improvisation vorher niederschreibt; ein Musiker preist die "power of repetition … und Musik aus Japan ist heute auch wieder dabei!
Lasst euch von eurem Captain Crucial Cut zu zwei wunderbaren Stunden jazziger+ oder jazzinspirierter Musik verführen. Reichlich Infos zu den gespielten Künstlern gibt es natürlich dazu.

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Adventures in Sound - tune in and get turned on!  Bild: ais