Sonntag, 27. September, 21-22 Uhr
Montag, 05. September, 16-17 Uhr (Wdh.)

Klass!k jetzt

Gute Musik wird nicht schlechter, wenn man sie wiederholt, und so hat sich die Klass!k-Jetzt-Redaktion entschlossen, Teile der Katzenmusik-Sendung vom Mai 2022 aus dem Archiv hervorzuholen und neu zu präsentieren, gemäß dem Statement der Frankfurter Musikwissenschaftlerin und überzeugten Katzenfreundin Ulrike Kienzle: “Katze geht immer!”. Nun hat ja die Katzenmusik keinen guten Ruf: Der Duden spricht von “misstönender Musik mit Disharmonien und jaulenden Tönen”, und bei Wikipedia heißt es, dass darunter “ungewöhnliche Musik oder Lärmmusik verstanden (wird), die meist aus einem Durcheinanderklingen verschiedener Töne und Geräusche besteht.” Dass dem ganz und gar nicht so sein muss, haben zahlreiche Komponisten aus allen Jahrhunderten bewiesen, indem sie sich von ihren Lieblingen zu wahren Meisterwerken haben inspirieren lassen, und einige davon werden wir in dieser Sendung zu Gehör bringen, darunter die berühmte Katzenfuge von Scarlatti, das Rossini zugeschriebene Humoristische Duett für zwei Katzen, Stücke von Benjamin Britten, Igor Strawinski, Mátyás Seiber, Theodor W. Adorno und anderen… und wenn wir es zeitlich schaffen, werden wir am Ende sogar ein Stück für die Hundefreunde unter unseren Hörern spielen.

Carl Reichert 1836 1918 Katzenfuge

Offensichtlich stellt das Spielen von Scarlattis Katzenfuge für musikalisch gebildete Katzen kein Problem dar: Holzstich nach einem Gemälde von Carl Reichert (1836 – 1918); Bildquelle: Wikipedia.