Sendetipps

Mittwoch, 05. Oktober 15 - 16 Uhr

Wortwellen

Am 15. Juni fand im Internationalen Theater Frankfurt ein griechischer Abend statt: Alles außer Sirtaki – Über Rembetiko und Griechen in Frankfurt. Er war Teil der Reihe 'Talk und Konzert im ITF-Club' des Moderators Hans-Jürgen Lenhart. An diesem Abend waren eingeladen: Jannis Karis, der Sänger und Bouzoukispieler der Rembetiko-Gruppe Prosechòs, begleitet von Christos Mintzas an der Gitarre, sowie Dr. Peter Oehler, der sich als Stadtteilhistoriker bei der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt im Rahmen eines Interview-Projekts intensiv mit den Griechen in Frankfurt beschäftigt hat.

Foto von Almut AueFoto: Almut Aue

Sonntag, 23. Oktober, 21-22 Uhr
Montag, 7. November, 16-17 Uhr (Wdh.)

Klass!k jetzt

Der Akademische Arbeiterliederchor Frankfurt ist ein 2017 gegründeter Laienchor, der sich in seinem Programm auf Lieder von Bertolt Brecht und Hanns Eisler konzentriert. Beide Künstler verschrieben sich in den 1930er Jahren (und auch später noch) dem Kampf des Proletariats gegen das Kapital und unterstützten, wie etwa mit dem Einheitsfrontlied („Und weil der Mensch ein Mensch ist…“) von 1934, auch aus dem Exil heraus, den Widerstand gegen den Faschismus. Als Schüler Arnold Schönbergs setzte Eisler avantgardistische musikalische Mittel so ein, dass die politischen Inhalte verständlich und die Lieder auch für unausgebildete Stimmen und besonders auch für Chöre leicht erlernbar waren. In dieser Hinsicht stechen insbesondere die von Brecht und Eissler geschaffenen Lehrstücke – wie beispielsweise Die Mutter von 1932 – hervor; ähnliche Lehrstücke hatte Brecht bereits in früheren Jahren mit Kurt Weill, Paul Hindemith und Paul Dessau entwickelt. Während die Kampflieder in den 1930er Jahren weltweite Bekanntheit erreichten, gibt es heute nur noch wenige Chöre, die die Werke Brechts und Eislers singen.

In der Sendung wird Viola Großbach, die Pianistin des Chores, als Studiogast anwesend sein und darstellen, wie der Akademische Arbeiterliederchor programmatisch und musikalisch mit dem historischen Material arbeitet. Mehr zu dem Chor gibt es unter http://www.akademischerarbeiterliederchor.de/ und auf Facebook unter https://www.facebook.com/aacffm

Mittwoch, 26. Oktober, 19 -21 Uhr

Donnerstag, 27. Oktober, 10 – 12 Uhr (Wdh)

Adventures in Sound

„Ohne die englische Stadt Dartford wäre die Geschichte der Popmusik anders verlaufen“, behauptet Hans-Jürgen Lenhart, Gast der neuen Sendung von Adventures in Sound. Eine kühne Behauptung, die mit einer Menge Musik und wenig bekannten Fakten untermauert wird. Doch wieso Dartford und wo liegt das überhaupt? Südöstlich von London in der Grafschaft Kent gelegen, ist Dartford die Geburtsstadt zweier Rockmusiker, die zu den berühmtesten überhaupt zählen und deren Band dieses Jahr ihr 60. Jubiläum feiert. Des Weiteren hätte es ohne Dartford nie eine British Beat Invasion gegeben, denn hier wurden mehrere Erfindungen gemacht, die für die Lautstärke und den Sound und damit für die Wildheit der Beatmusik der Sechziger Jahre entscheidend waren. Und das berühmteste Rockalbum aller Zeiten wurde ebenfalls in Dartford designed. Neugierig geworden? Mein Gast kennt die Stadt seit 1972, hat sich auf Spurensuche mit erstaunlichen Entdeckungen begeben und festgestellt: Hier gab es den Bumms für den Beat. Außerdem verrät Hans-Jürgen Lenhart, was das Ganze mit der hessischen Stadt Hanau zu tun hat.

Lasst euch – mal wieder – überraschen!

JaggRich 2

© Nenne Annette Harnecker