Samstag, 31. Mai 2014 ab 19 Uhr
Zoom Club, Brönnerstr. 5-9
Einlass: 19 Uhr, Beginn Song Slam: 20 Uhr
Eintritt 9 Euro / Ermäßigt 6 Euro
Liveübertragung auf radio x von 19–23 Uhr

radio x präsentiert am Samstag, den 31. Mai im ZOOM Club Frankfurt gemeinsam mit slamffm und VirusMusikRadio den radio x Song Slam:
Neun Singer/Songwriter treten in drei Runden jeweils zu dritt gegeneinander an mit Musik, Text und Moderation. Auch im Duo! Von Chanson und Folk bis Punk und Rap… Alles ist möglich, solange es das Zeitlimit von 6 Minuten nicht überschreitet, selbst geschrieben und live vorgetragen wird. Das Besondere: Die Veranstaltung wird gleichzeitig live auf radio x übertragen – dabei sein kann man also vor Ort oder am Radio!

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© wr-graphics

Das Publikum im Zoom entscheidet in Kleingruppen mit zufällig ausgewählten Juroren, wer es verdient hat, ins Finale einzuziehen. Aber auch die Hörer/innen am Radio haben per Online-Hörervoting auf Facebook die Möglichkeit, ihre Favoriten zu küren.
Zusätzlich zur Liveübertragung der Bühnenshow bietet radio x Interviews und Gespräche mit den Gästen, Juroren und Song Slammern, die das spannende Programm abrunden.

Bühnenmoderation: Dirk Huelstrunk und Jürgen Klumpe
Radiomoderation: Sepp’l Niemeyer und Marcel Ries
Anmeldung zur Teilnahme: www.slamffm.de
www.facebook.com/events/639725009413966

x-fade die DJ Nacht
Montag, 19. Mai von 23 - 02 Uhr
RENDEZVOUS
mit Schorsch Kamerun, Bobby Borderline, Maya

RENEZVOUS

Die lange radio x Country-Nacht
Sonntag, 27. April 2014 (die Nacht von Samstag auf Sonntag)
von 02:00 bis 09:00 Uhr

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Im Kopf: Revolver, Stetson, Highways, Trucker, Cowboys, Büffel, Schießeisen, Ranch, Skalp, Bud Light, Whiskey, Feuerwasser, Redneck, Saloon, Bohnen mit Steak, Chili-Cheese-Hot Dog, Wüste, Kakteen, Texas u.v.a.m.

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Auf dem Plattenteller: Hank Williams, Steve Earle, Kinky Friedman, Merle Haggard, Earl Scruggs, Willie Nelson,  Johnny Cash, Townes van Zandt, Jerry Jeff Walker, Bob Wayne, Guy Clark, Randy Travis, Larry Jon Wilson u.v.a.m.

Beides zusammen: Bei der "Langen radio x-Country-Nacht" am Sonntag, den 27.04.2014 von 02.00 Uhr bis 09.00 Uhr.

Hamburg & New York City

Seit 2014 senden zwei radio x Sendungsmacher als Korrespondenten aus der Ferne und berichten uns FrankfurterInnen/OffenbacherInnen von ihrer neuen Welt. Stefan Beck (Das Seminar) sendet aus Hamburg und Danyel Franke (FIM Rabenstunde) sendet aus New York City. Nachfolgend könnt Ihr lesen, was uns die beiden über ihre neuen Sendeformate geschickt haben.

  • Das Seminar aus Hamburg
    (Jeden 2. Freitag im Monat von 16 -17 Uhr auf radio x)

Liebe HörerInnen von radio x,

Ihr werdet Euch vielleicht gefragt haben, wo denn das Seminar abgeblieben ist, das manche Euerer Freitagnachmittage begleitet hat.
Nun, ich halte mich schon seit einer Weile in Hamburg auf und untersuche die dortige Kunstszene auf Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Erweiterung meiner Fähigkeiten.
Damit ich Euch nicht ganz abhanden komme, arbeitet die Technik-Crew von radio x mit den allerliebsten Bemühungen eine verlässliche Live-Schaltung nach Hamburg zu bewerkstelligen, auf dass ich dann mit Zauberkraft sogar vom Hafen aus senden kann.
Einen ersten Versuch hatten wir im Februar, und für den April, den 11., hoffen wir dann eine verbesserte Übertragung hinzubekommen.
Hört rein und erfahrt, wie es mir bis dahin an der Elbe ergangen ist.
Euer
Stefan

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© Stefan Beck

 

  • FIM Rabenstunde aus New York City
    (Jeden 2. und 4. Mittwoch von 21 - 22 Uhr auf radio x)

radio x beginnt, ein weltumspannendes Netz exclusiver Correspondenten aufzubauen. Die Rabenstunde wurde in Heddernheims Partnerborough Manhattan geschickt (oder -burrow?). Unbegrenzte Möglichkeiten drängen sich zur Berichterstattung auf. Eine neue Welt, die zwar noch live ist, aber komisch riecht. Eine Klassengesellschaft, in der sich zwar einiges getan hat und weiter tut, aber in der die Klassenbarrieren in entscheidenden Bereichen der Gesellschaft kastenartige Rigidität angenommen haben. Eine herrliche neue Welt des fortgesetzt hemmungslosen Konsums, der hirnrissigsten Verschwendung, der brutalsten Ungerechtigkeit und unverschämtesten medialen Manipulation. Einer unverhohlen geldgierigen Elite, einer müden und desorientierten Bildungsschicht. Ein Reich der Conflictscheu (militärische Conflicte im Ausland sind etwas anderes), in der eine infantile Angst vor Widersprüchen und Temperamentausbrüchen den Mainstream lammfromm erscheinen läßt. Also fast wie daheim, nur fetter.

Dagegen die Reste des alten New York, der scrapple from the apple: Millionen Menschen, denen man nicht den Lox vom Bagel nehmen kann, die wissen, was sie wollen, aber höflich, oft gar freundlich mit einander umgehen—hier oft gehört: Ein wohlhabender Mann aus einem irre teuren Apartmenthaus kommend, der einem Pfandflaschen sammelnden, abgerissenen Afroamerikaner ein kumpelhaftes Scherzwort zuruft; elegante Damen in Nerzmänteln, die mit Portiers und Busfahrern angeregt schwatzen, als wären es alte Schulkameraden (ungeachtet die unerschwinglichen Schulgebühren deren Kinder in einem parallelen Discount-Universum aufwachsen lassen). Man hört mehr "sorry" als in England. Der Betroffene, den man etwa versehentlich vor die U-Bahn gestoßen hat, antwortet "excuse me".

Eine Stadt, in der Herren mit phantastischen Filzhüten im Aufzug ihr Smartphon zücken und yiddisch telephonieren. In der U-Bahn halten Leute Ansprachen, tanzen, singen oder spielen Instrumente (unvergesslich: Der Ausdruckstanz einer ausgemergelten Greisin gegen Fleischessen). Manche sind schrecklich, viele würde man den lahmen, abgefeimten Acts im kostspieligen Nachtleben unbedingt vorziehen. 'Free' heißt: Umsonst. Ein Land, in welchem Schußwaffen erlaubt, aber Rohmilchkäse verboten ist. Dafür wird der pasteurisierte französische Käse in NYC immer so lange abgelagert, bis er völlig verrottet ist. Eine Stadt, in welcher alles mit allem kombiniert wird: Großartige belgische Waffeln, leider mit mexikanischem Brathähnchen belegt. Schon von d'oissants mit chopped liver gehört? 海参 probiert? Die Rabenstunde wird sie auf dem Laufenden halten.

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New York Fotos © Danyel Franke